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Sève Favre: Multi-touch

25.09.2019 - 29.12.2019

Sève Favre ist eine bildende Künstlerin und Kunsthistorikerin die in der Schweiz lebt und arbeitet. In ihren Gemälden setzt sie sich mit der Aufhebung der klassischen Grenze zwischen Werk und Betrachter auseinander. Sie lädt den Betrachter ein, aus ihren Gemälden etwas neues zu kreieren. Ihr Ziel ist es, die Forschung und Fragestellung zu verstehen, die sich einem Künstler während des Prozesses des Experimentierens und Schaffens darstellen.

 

Dieser Wunsch brachte ab 2005 ihre "intervariaktiven" Werke hervor. Die Schlüsselwörter, die das Konzept unterstützen, sind Interaktion, Variation, Aktivität. Sève Favre unterwirft den Zuschauer (der zum Schauspielermeister geworden ist) also Entscheidungen, die eine engere Beziehung zum Künstler, aber auch zu sich selbst voraussetzen.

 

Wollen wir uns verstecken oder schliessen? Zeigen oder öffnen? Das Bild, das aus der Begegnung zwischen seinem Werk und dem Betrachter entsteht, ist pluralistisch. Kunstwerke werden persönlich, variabel, wandelnd, dauerhaft reversibel, also vielfältig.

 

Die untersuchten Bereiche umfassen sowohl abstrakte als auch farbenfrohe Empfindungen oder figurative Themen, um die sensorischen Erfahrungen und Reflexionen zu steigern, die durch die Vision des Gemäldes erzeugt werden. Unter den von Sève Favre bevorzugten Materialien nimmt Papier einen wichtigen Platz ein, da es flexibel ist und in eine lange Tradition passt. Die Auswahl der Techniken variiert mit einer Vorliebe für gemischte Prozesse. Darüber hinaus sind für einige ihrer Werke interaktive virtuelle Doubles verfügbar. Ziel ist es daher, unsere sensorische Beziehung zwischen real und virtuell in Frage zu stellen.

 

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